Und auch zu Hause wieder auf’s Podest gefahren

Danach ging es zu Heim-Europameisterschaft, den UEC European Championships in Oberösterreich. Beim Einzelzeitfahren und beim Straßenrennen konnte ich mir Bronze sichern.

EC Gaspoltshofen Yvonne Marzinke SiegerehrungAuch bei den European Para-Cycling Championships Upper Austria im Mai waren die ersten beiden Plätze wieder mit großem Abstand im Wechsel in deutscher und Schweizer Hand. Ich konnte auf den sehr anspruchsvollen und bergigen Kursen wieder zweimal Bronze erobern, beim Einzelzeitfahren und beim Straßenrennen. Beim Zeitfahren habe ich leider zu Beginn zu viel riskiert und bin im letzten Drittel eingegangen. Das verbuche ich als „Learning“. Ich kann nur sagen, ich bin alles in allem wirklich zufrieden mit meinen Leistungen, den Start in die Saison sehr ich total positiv und bin wirklich glücklich, denn eine solche Leistung nach einer OP ist nie selbstverständlich. Organisationsteam und Presse-Betreuende bei der Veranstaltung haben an den 5 Tagen mit den verschiedenen Locations und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer großes Lob verdient. Sie haben da eine ordentliche Herausforderung gestemmt und Tolles ermöglicht.

EC Gaspoltshofen Yvonne Marzinke Siegerehrung

Foto: Mayrhuber

Über meine Medaille als Lokal-Matadorin wurde natürlich auch berichtet: https://www.paracycling.at/lokalmatadorin-aus-mondsee-holt-bronze-in-lochen-yvonne-marzinke-wird-dritte-im-einzelzeitfahren/   

 

Zwei Siege beim Europacup in der Slowakei

EC Puchov Yvonne Marzinke on the road

Foto: Privat

Das letzte Europacup-Rennen des Jahres (UCI C1 Europacup Para-Cycling Puchov) ging schließlich in der Slowakei über die Bühne. In Puchov erzielte ich zweimal Gold, leider ohne große internationale Konkurrenz, aber ich konnte meine Leistung perfekt abrufen. Das ist wirklich eines meiner Lieblingsrennen, echt eine super Veranstaltung dank Karol Mihok und seinem Team, die mit viel Einsatz und Leidenschaft einen tollen Europacup ermöglichen.

Mein persönliches Ziel habe ich beim Einzelzeitfahren leider um 2 Watt verpasst, doch ich bin zufrieden. Die schnelle Strecke mit einem Schnitt von 40,11 km/h auf den 13 Kilometern ohne viele technische Passagen liegt mir. Beim Straßenrennen starteten wir mit den C123-Jungs, leider hat es mich zerrissen und ich habe die Gruppe verloren. Dadurch musste ich einsam weiterkämpfen … nicht optimal. Top war mein Support – danke Doro Karbach!

Hier geht’s zu den Ergebnissen: https://my.raceresult.com/205017/results