Paralympics Tokio: Straßenrennen 39,6 km

Yvonne Marzinke Paralympics Tokio Straßenrennen Einzelzeitfahren Fuji International Speedway

(c) Alex Whitehead/SWpix.com/ ÖRV

Straßenrennen über 39,6 km und 650 hm
Fuji International Speedway

  • Platz 14 mit 1h25min
  • Klassen C1, C2 und C3 zusammengelegt ohne Faktor

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich es auf diesem technisch anspruchsvollen Kurs so lange schaffe, dranzubleiben“, fuhr Marzinke auf der ersten Runde am ehemaligen F1-Rennkurs bis zum letzten Anstieg vor der Start-Ziel-Geraden Seite an Seite mit den Besten. „Ich hatte gute Beine, aber die anderen konnten dort aus dem Sattel gehen, das geht bei mir aufgrund meiner Behinderung nicht. Und dann die Lücke zufahren ist nicht möglich“, war es für die Mondseerin danach ein eher einsamer Kampf, der aber nicht mit dem oftmals programmierten Einbruch endete.

Presseberichte:

https://oepc.at/news-aktuell/tokyo/marzinke-strasse-fuji-abschluss-bilanz/

Paralympics Tokio: Einzelzeitfahren 16 km

Yvonne Marzinke Paralympics Tokio Einzelzeitfahren Fuji International Speedway

(c) GEPA pictures

16 km Einzelzeitfahren (2 Runden)
Fuji International Speedway

  • Platz 13 mit 30:35.19 Minuten

„Ein sehr schwerer, technischer Kurs mit schnellen Abfahrten und Kurven, gefolgt von knackigen Anstiegen. Am Ende hat es für Platz 13 gereicht – zwar unter meiner persönlichen Leistung, aber ich habe gekämpft bis zum Schluss.“

 

 

 

Paralympics Tokio: Österreichischer Rekord 500 m Bahn

Yvonne Marzinke fährt österreichischen Rekord in Tokio

(c) GEPA pictures

500 m Zeitfahren Bahn
IZU Velodrom

  • Österreichischer Rekord mit 45,455 Sekunden (alte Bestmarke aus 2012 von Anita Ruetz)
  • Persönliche Bestzeit 

„Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, habe noch einmal alles gegeben. Eine Bestzeit ist immer schön, ein Rekord umso mehr“, freute sich Marzinke. Auch über die rot-weiß-rote Unterstützung auf der Tribüne.

Presseberichte:

https://oepc.at/news-aktuell/tokyo/marzinke-zeitfahren-rekord-izu-jetzt-fuji 

https://www.radsportverband.at/index.php/aktuelles/radsport-news/paracycling-news/5523-marzinke-mit-persoenlicher-bestzeit-achte-bei-den-paralympics-ueber-500-meter

https://sport.orf.at/stories/3083902/

https://www.kleinezeitung.at/sport/olympia/6026336/Paralympics-Tokio_Gardos-im-TTViertelfinale-Marzinke-mit

https://sportreport.biz/2021/08/27/yvonne-marzinke-mit-persoenlicher-bestzeit-achte-bei-den-paralympics-ueber-500-meter/

 

 

Paralympics Tokio: Persönliche Bestzeit 3.000 m Bahn

Yvonne Marzinke beim 3000 m Bahnrennen, Paralympics Tokio 2020

(c) SWpix/ÖRV

3.000 m Individual Pursuit Bahn
IZU Velodrom

  • Persönliche Bestzeit mit 4:29.147 min.
  • Durchschnittsgeschwindigkeit 40,127 km/h

„Ich bin sehr gleichmäßig gefahren, habe Frequenz und Tempo konstant hochgehalten und meine Bestzeit um vier Sekunden verbessert“, freute sich Marzinke, die bei den Paralympics TOKYO 2020 noch drei weitere Starts haben wird.

Alle folgenden Bilder (c) GEPA pictures:

Presseberichte:

https://oepc.at/news-aktuell/tokyo/marzinke-start-bahn-auftakt/

https://www.radsportverband.at/paralympics-bahn-marzinke

https://sport.orf.at/stories/3083808/

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/sport/olympische-spiele/2117847-Paralympics-Auftakt-fuer-Oesterreich.html

https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/2000129146794/paralympics-tag-1-im-ticker-vier-oepc-aktive-im-einsatz

https://www.kleinezeitung.at/sport/olympia/6025459/Paralympics-Tokio-Tag-1_Auftaktsieg-fuer-Krisztian-Gardos

https://www.krone.at/2492547

https://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/marathon-nur-im-rahmenprogramm;art109,3448987

Jetzt wird’s langsam ernst – Next stop: Tokyo

Die Paralympics 2020 stehen quasi vor der Tür – und das natürlich dank jeder Menge Unterstützung. In meinem Terminplan stand deshalb zuletzt öfter mal „Verabschiedung“.

Einen feierlichen Anlass gab es gleich Anfang Juli: Das Business- und IT-Beratungsunternehmen Q_PERIOR feiert das 10-Jahres-Jubiläum des Headquarters München. Q_PERIOR ist nicht nur mein ehemaliger Arbeitgeber, sondern auch ein langjähriger Sponsor. Diese Unterstützung ist für mich wirklich wesentlich – großes DANKE, dass ihr meine Road to Tokyo und meine Teilnahme an den Paralympics 2020 mit eurem Sponsoring mit ermöglicht habt und meine Partner seid!

Yvonne Marzinke beim Interview mit qperior

Ich habe „einst“ als Werksstudentin bei Q_PERIOR gearbeitet – heuer war meine Rolle allerdings eine andere. Zum Jubiläum in München wurde ein Event mit dem Motto „10 Years Together With You“ organisiert, bei dem man eine Live-Sendung zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit übertragen hat. Teil der Sendung war das „Sportstudio“, mit dem Q_PERIOR sein Sport-Sponsoring vorgestellt hat. Florian Schwarz vom Bayrischen Rundfunk und ein Top-Filmteam haben hier wirklich eine tolle Sache auf die Beine gestellt. Alles wurde gut vorbereitet und geprobt, schließlich wurden die Interviews auf Englisch geführt. Christina Röscher präsentierte das Bob-Team Beierl, das Curling-Team Tirinzoni und das deutsche Segelteam GER 24 Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß sowie meine Wenigkeit.

Vom Sportland Oberösterreich nach Tokyo

„Verabschiedung“ hieß es bald danach zum ersten Mal – im Landhaus Linz. Das Sportland Oberösterreich lud dazu ein. Landesrat Markus Achleitner und Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer verabschiedeten die Paralympics-Sportlerinnen und -Sportler und mir wurde bewusst, dass die Spiele wirklich immer näher kommen …

Mit Bürgermeister Josef Wendtner folgte dann die Verabschiedung durch die Marktgemeinde Mondsee, wo ich wohne. Und auch Beate Mosing von der PR- und Kommunikationsberatung Doppelpunkt aus Graz, die mich normalerweise „aus der Ferne“ mit der Website-Redaktion und beim Online-Marketing unterstützen, schaute bei mir am Mondsee vorbei, um mir alles Gute für den letzten Abschnitt auf der Road to Tokyo zu wünschen.

Yvonne Marzinke mit Bürgermeister Wendtner, Mondsee

Jede Menge Programm

Dass es – verglichen mit der langen und intensiven Vorbereitungszeit – wirklich nur mehr ein „Katzensprung“ bis zum Abflug nach Tokyo ist, machte mir dann schließlich die Einkleidung der Sportlerinnen und Sportler durch das Österreichische Paralympische Komitee ÖPC der der AUVA in Wien bewusst. Tags darauf fand der Teamworkshop des ÖPC ebenfalls in Wien statt. Von Vorträgen der nationalen Anti-Doping-Agentur NADA über sportpsychologische Themen bis hin zur Sportbildagentur GEPA wurde viel geboten. Und last but not least wurde es nochmal wirklich feierlich: Die Verabschiedung und Vereidigung durch Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler, Landesverteidigungsministerin Klaudia Tanner und Minister Wolfgang Mückstein stand am Programm und wurde live auf ORF SPORT+ übertragen.

Offizielle Verabschiedung nach Tokio

(c) GEPA pictures

Start zu den Paralympics 2020

24 Athletinnen und Athleten werden in 8 Sportarten für Österreich antreten. Das größte Team ist dabei das Radteam, dessen Teil ich bin. Für 11 Sportlerinnen und Sportler wird es das Paralympics-Debüt sein. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden sind übrigens – so wie ich – Heeresportlerinnen bzw. Heeressportler des Österreichischen Bundesheeres. Ein Taschengeld für Tokyo gab es übrigens dank des „Tokyo Quiz“: Erster wurde das Team mit Leichtathlet Thomas Geierspichler und Reiterin Valentina Strobl, zweiter wurden Kanufahrer Mandy Swoboda und ich. Wenn das mal keine guten Vorzeichen sind …

Verabschiedung Paralympics Team

(c) GEPA pictures

 

Lotterien Sporthilfe Gala (Marx Halle Wien)

Am 31. Oktober durfte ich als Begleitung von Para-Langläuferin Carina Edlinger an der LOTTERIEN Sporthilfe Gala in Wien teilnehmen. Es war ein glanzvoller Abend für mich als Heeressportlerin, gekrönt durch Carinas Wahl zur Behindertensportlerin des Jahres. Sportlich gesehen steht intensives Bahntraining am Plan – bereits diese Woche geht’s zum Europacup nach Manchester (UK), im Jänner folgen dann die UCI Para-Cycling World Championships Track in Milton (CAN). #roadtotokyo2020

Tag des Sports 2019 (Wiener Prater)

Am 21. September ging es für mich zum Tag des Sports, der größten Open-Air-Sportveranstaltung Österreichs. Neben Autogrammstunden stand auch die Ehrung durch das österreichische Bundesheer, Heeressport für den Military Sports Award 2019 auf dem Programm. Nominiert in der Kategorie Behindertensport zusammen mit Thomas Frühwirth (Para-Cycling) und Katrin Neudolt (Gehörlosen-Badminton) ging der Sieg schlußendlich an Thomas Frühwirth. Herzlichen Glückwunsch! Danke für die Nominierung durch den Heeressport und Danke an das ganze Heeressportzentrum – besonders HLSZ 08 Salzburg – für die Unterstützung seit November 2017. Ohne das Bundesheer wäre Profisport nicht möglich. Es gab außerdem noch hohen Besuch beim Österreichischen Paralympischen Committee – Tom Walek vom Hitradio Ö3 hatte ein paar Mikromann-Fragen mit dabei :-)